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Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt das höchste Bruttoentgelt für die Berechnung des Beitrages zur jeweiligen Sozialversicherung an. Versicherungsbeiträge werden also nur jeweils auf denjenigen Teil des Einkommens erhoben, der unterhalb dieser Einkommensschwelle liegt. Die Beitragsbemessungsgrenzen werden jährlich von der Bundesregierung für die Renten-/Arbeitslosenversicherung und die Kranken-/Pflegeversicherung durch Rechtsverordnung festgelegt. Die jährliche Anpassung richtet sich nach der Entwicklung der Bruttolohnsumme je durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im vergangenen Kalenderjahr.



Die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze, bestimmt das jährliche Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers, bis zu dem in der Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine gesetzliche Versicherungspflicht besteht. Diese Grenze wird jährlich von der Bundesregierung durch Rechtsverordnung an die Entwicklung der Bruttogehaltssumme des vorherigen Kalenderjahres angepasst. Die Versicherungspflichtgrenze ist wichtig für den Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV). Übersteigt bei Angestellten und Arbeitern das Jahresarbeitsgehalt die Versicherungspflichtgrenze, so haben sie die Wahl, eine freiwillige gesetzliche oder eine private Krankenversicherung abzuschließen. Das eigene Jahresarbeitsgehalt musste jedoch 2010 in den drei vorhergehenden Kalenderjahren die Versicherungspflichtgrenze überschritten haben und es musste zu erwarten sein, dass das Gehalt auch im Folgejahr die jeweils maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze voraussichtlich übersteigen wird. Ab dem 31.12.2010 muss das Einkommen nun nur noch 12 Monate über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Somit haben auch Berufsanfänger wieder die Wahl zwischen der GKV und der PKV.


Tipp: Wenn Ihr Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, sollten Sie über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nachdenken. Hier finden Sie einen Rechner, mit dem Sie die Beitragsersparnis berechnen können und Tipps zur privaten Krankenversicherungen.


Beitragsbemessungsgrenzen Rechner

Beitragsbemessungsgrenzen

Beitragsbemessungsgrenzen




Jahr:

Beitragsbemessungsgrenzen Gehalt

Jahr:
Bruttogehalt / Monat Euro
Zusatzbeitrag (KV) %


Beitragsbemessungsgrenzen 2018

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (West) liegt ab 1. Januar 2018 bei 6.500 Euro pro Monat (2017: 6.350 Euro pro Monat). Die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) steigt auf 5.800 Euro pro Monat (2017: 5.700 Euro pro Monat). In der knappschaftlichen Rentenversicherung werden die Beitragsbemessungsgrenzen angepasst: Auf 8.000 Euro im Monat in den alten sowie 7.150 Euro im Monat in den neuen Ländern. Diese Werte ergeben sich, da die Löhne in den alten Bundesländern um 2,33 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,11 Prozent gestiegen sind.


Grenze bei gesetzlicher Krankenversicherung angehoben: Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird bundeseinheitlich festgesetzt. Sie beträgt ab 1. Januar 2018 59.400 Euro im Jahr (2017: 57.600 Euro). Die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV erhöht sich von 52.200 Euro im Jahr (2017) auf 53.100 Euro im Jahr. Wer über die Versicherungspflichtgrenze hinaus verdient, kann sich, wenn er möchte, bei einer privaten Krankenversicherung versichern. Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zugleich die Jahresarbeitsentgeltgrenze.



Bezugsgröße in der Sozialversicherung festgelegt: Die Bezugsgröße hat für viele Werte in der Sozialversicherung Bedeutung. In der gesetzlichen Krankenversicherung wird danach die Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für freiwillige Mitglieder sowie für das Mindestarbeitsentgelt festgelegt. In der gesetzlichen Rentenversicherung hängt von ihr ab, wie viel Beitrag Selbstständige oder pflegende Angehörige zahlen müssen. Für viele Werte in der Sozialversicherung ist die Bezugsgröße ein wichtiger Faktor. Sie dient etwa für freiwillige Mitglieder der GKV oder für Selbständige in der gesetzlichen Rentenversicherung als Grundlage der Beitragsberechnung. Für 2018 beträgt die Bezugsgröße 3.045 Euro pro Monat in den alten und 2.695 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern.


Die Rechengrößen ab 1. Januar 2018 im Überblick (West- und Ostdeutschland)

Rechengrößen in der Sozialversicherung: Diese Werte werden jährlich neu ermittelt und festgesetzt. Sie beeinflussen die Beiträge zur Sozialversicherung. Das betrifft die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.



Rechengröße West Ost
Beitragsbemessungsgrenze für die allg. Rentenversicherung 6.500 Euro / Monat 5.800 Euro / Monat
Beitragsbemessungsgrenze für die knappschaftliche Rentenversicherung 8.000 Euro / Monat 7.150 Euro / Monat
Versicherungspflichtgrenze in der GKV 59.400 Euro / Jahr (4.950 Euro / Monat)
Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 53.100 Euro / Jahr ( 4.425 Euro / Monat)
Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2018 - allg. Rentenversicherung 37.873 Euro / Jahr Hochwertung um 1,1248
Bezugsgröße in der Sozialversicherung 3.045 Euro / Monat 2.695 Euro / Monat


Vorläufiges Durchschnittsentgelt: In der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht es dem durchschnittlichen Brutto-Lohn oder Brutto-Gehalt eines beschäftigten Arbeitnehmers. Für 2018 wird der Wert so ermittelt: Das Durchschnittsentgelt 2016 wird um das Doppelte des Prozentsatzes erhöht, um den sich das Durchschnittsentgelt 2015 zum Jahr 2016 erhöht hat.


Beitragsbemessungsgrenzen 2017

Versicherungspflichtgrenze 2017

Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen erhöht sich gegenüber 2016 (56.250 Euro) auf 57.600 Euro jährlich. Die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 52.200 Euro im Jahr 2017 (2016: 50.850 Euro).


Bezugsgröße 2017 in der Sozialversicherung

Die Bezugsgröße 2017 beträgt 2.975 Euro pro Monat in den alten Bundesländern (2016: 2.905 Euro im Monat). In den neuen Bundesländern beträgt sie 2.660 Euro (2016: 2.520 Euro im Monat).

Übersicht Rechengrößen West- und Ostdeutschland für das Jahr 2017:

Rechengröße West Ost
Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2017 - allgemeine Rentenversicherung 37.103 €/Jahr 37.103 €/Jahr
Bezugsgröße in der Sozialversicherung 2.975 €/Monat 2.660 €/Monat
Beitragsbemessungsgrenze allgemeine Rentenversicherung 6.350 €/Monat 5.700 €/Monat
Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung 7.850 €/Monat 7.000 €/Monat
Beitragsbemessungsgrenze gesetzliche Krankenversicherung (GKV) 52.200 €/Jahr 52.200 €/Jahr

Beitragsbemessungsgrenzen 2016

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung steigt auf 6.200 Euro/Monat (2015: 6.050 Euro/Monat) und die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) auf 5.400 Euro/Monat (2015: 5.200 Euro/Monat).

Die bundesweit einheitliche Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze) steigt auf 56.250 Euro (2015: 54.900 Euro). Die ebenfalls bundesweit einheitliche Beitragsbemessungsgrenze für das Jahr 2015 in der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 50.850 Euro jährlich (2014: 49.500 Euro) bzw. 4.237,50 Euro monatlich (2014: 4.125 Euro).

Die wichtigsten Rechengrößen für das Jahr 2016 im Überblick:

BeitragsbemessungsgrenzenOstWest
Kranken- und Pfiegeversicherungjährlich50.850,00 Euro50.850,00 Euro
monatlich4.237,50 Euro4.237,50 Euro
Renten- und Arbeitslosenversicherungjährlich64.800,00 Euro74.400,00 Euro
monatlich5.400,00 Euro6.200,00 Euro
knappschaftliche Rentenversicherungjährlich79.800,00 Euro91.800,00 Euro
 monatlich6.650,00 Euro7.650,00 Euro
 
VersicherungspflichtgrenzenOstWest
Allgemeine jährlich56.250,00 Euro56.250,00 Euro
Besondere jährlich50.850,00 Euro50.850,00 Euro
 
BezugsgrößenOstWest
Kranken- und Pfiegeversicherungjährlich34.860,00 Euro34.860,00 Euro
monatlich2.905,00 Euro2.905,00 Euro
Renten- und Arbeitslosenversicherungjährlich30.240,00 Euro34.860,00 Euro
monatlich2.520,00 Euro2.905,00 Euro

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